Wahl Presbyteriums
ín der Neustädter Marien-Kirchengemeinde Bielefeld
Persönliche Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten
am Sonntag, 29. Januar 2012, von 11.30 bis 13.00 Uhr im
Gemeindehaus |
Wahl am Sonntag, 5. Februar 2012
in der Zeit von 11.15 bis 15.00 Uhr
Wahllokal: Gemeindehaus am Papenmarkt
Presbyteriumswahlen sind ein evangelisches Markenzeichen.
Sie sind ein Kernstück unserer Kirche. |
Das ehrenamtliche Engagement von Presbyterinnen und Presbytern im
Leitungsamt der Gemeinde ist wichtig und bedeutet, bei Gestaltung und
Aufbau einer Gemeinde Mitverantwortung zu übernehmen.
In unserer Gemeinde – mit ihren Bezirken Neustadt-Marien und Paul-
Gerhardt – ist die anstehende Wahl eine besondere Gelegenheit, sich
den Herausforderungen zu stellen und in schwieriger Zeit Lösungen und
Perspektiven für die Gemeinde und für die Bielefelder Innenstadt zu
entwickeln.
Es stellen sich 13 Personen zur Wahl. 12 Presbyterstellen sind zu besetzen.
Jedes wahlberechtigte Gemeindeglied hat 12 Wahlstimmen. Wahlberechtigt
ist jedes Gemeindeglied, das am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet hat
und dessen Name im Wahlverzeichnis aufgenommen ist.
Das Wahlverzeichnis liegt für alle Wahlberechtigten zur Prüfung des
Eintrags des eigenen Namens bis Freitag, den 27. Januar 2012, zu den
Öffnungszeiten im Gemeindebüro aus.
|
Briefwahl
Wer zur persönlichen Stimmabgabe verhindert ist, kann auf Antrag sein
Wahlrecht durch Briefwahl ausüben.
Der Antrag auf Ausgabe von
Briefwahlunterlagen kann persönlich oder durch bevollmächtigte Personen
mündlich oder schriftlich bis zum 3. Februar 2012 im Gemeindebüro,
Papenmarkt 10 a, Tel.: 6 08 54, gestellt werden (Öffnungszeiten: dienstags
und freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr).
Gehen Sie zur Wahl! Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch! |
Klaus-Peter Dreier
67 Jahre alt, gehöre ich seit 2006 dem Presbyterium
an.
Ich stelle mich erneut der Wahl, weil es mir ein Anliegen
ist, die Gemeinde und ihre Aufgaben mitzugestalten.
Angesichts der angespannten Finanzlage warten
viele wichtige Aufgaben der Gemeindegestaltung auf
die Mitglieder des Presbyteriums.
Seit dem Jahr 2000 bin ich Mitsänger in der Marienkantorei
und dadurch mit der Neustädter Mariengemeinde
verbunden.
So ist mir die Kirchenmusik, sei es in konzertanter
Form oder als wichtiger Bestandteil des Gottesdienstes, ein wesentliches
Element der Verkündigung.
Gern kümmere ich mich auch um die Gestaltung und den Satz unseres Gemeindebriefes.
Der Gemeindebrief soll im Laufe der Zeit ein ansprechenderes Gesicht bekommen und vielleicht auch mit neuen Inhalten versehen
werden. |
Christian Fabritz
Im Presbyterium, in das ich erstmals 2004
gewählt wurde, habe ich mich u. a. im Bereich der
Kirchenmusik engagiert, da sie mir neben und im
Gottesdienst wichtig ist. So singe ich auch seit vielen
Jahren in der Marien kantorei mit und bin Mitglied
des Orgelausschusses. Wichtig ist mir auch die
Marienkirche als Ort, an dem sich seit über 700 Jahren
Menschen versammeln, um Gott zu begegnen.
Das Projekt des Orgelneubaus ist aufgrund des
schwierigen Zustands des jetzigen Instruments immer dringlicher
geworden.
So freue ich mich, dass die positive Spendenentwicklung uns
nun handlungsfähig gemacht hat. Zu Referenzinstrumenten konnten wir in
letzter Zeit bereits etliche Exkursionen durchführen.
Bildung und Begegnung mit anderen sind für die evangelische Kirche
wichtige Bereiche: So engagiere ich mich im Theologischen Ausschuss
der Kreissynode sowie im Arbeitskreis Christen und Juden.
Für den Bund
evangelischer Religionslehrerinnen und -lehrer bin ich in dessen Vorstand
als Tagungsreferent tätig.
Ich bin 40 Jahre alt, unterrichte am Cecilien gymnasium die Fächer
Evangelische Religionslehre, Deutsch und Hebräisch, daneben bin ich im
Studienseminar Paderborn in der Lehrerausbildung tätig.
Ich bin bereit,
weiter im Presbyterium an den vielfältigen Aufgaben, die anstehen,
mitzuarbeiten. |
Christa Gräßlin
Bielefelderin. 1942 geboren. Verheiratet , 4 Söhne,
Großmutter von 8 Enkeltöchtern und –söhnen.
Seit
rd. 9 Jahren lebe ich, und das gerne, in der Neustädter Marien-Kirchengemeinde. Neben der Teilnahme an gottesdienstlichem Leben bin ich bereit, wo
gewünscht und möglich, mich am Gemeindeleben
aktiv zu beteiligen.
Zur Zeit engagiere ich mich
in der Organisation des Mariencafes und in der
Arbeitsgruppe „Abendgedanken“.
Als Sozialpädagogin habe ich langjährige Erfahrung in der
Zusammenarbeit mit Menschen aller Altersgruppen, auch mit Menschen
mit schweren und schwersten Behinderungen.
Seit 2004 freiberuflich tätig: Wellness- und Bildungsangebote.
| ...
Mein Name ist Ulrich Grothaus,
ich bin 46 Jahre alt ,
verheiratet und Vater eines dreijährigen Sohnes. Ich
arbeite an der Hauptschule Heepen als Klassenlehrer
einer 9. Klasse und als Fachlehrer für Physik und
Evangelische Religionslehre.
Die Mitarbeit im Presbyterium erfüllt mich seit
vier Jahren mit großer Freude und Dankbarkeit.
Als Kindergartenpresbyter und als Mitglied im
Bauausschuss stehen regelmäßig - oft außer der
Reihe - Sitzungen und Termine an, bei denen es nicht
nur um konkrete Aufgaben geht, sondern auch um
Weichenstellungen für die Zukunft der Gemeinde.
So ist die anstehende Sanierung und Modernisierung des Kindergartens an der August-Bebel-
Straße der Erfolg beharrlicher (Mit-)Arbeit in den Mitwirkungsgremien
unserer Gemeinde und des Kirchenkreises.
Meine weiteren Arbeitsfelder
sind die Mitarbeit bei den Personalentwicklungsgesprächen für die
Kindergärten, bei Überlegungen zum Konzeptionsprozess unserer
Gemeinde und natürlich das Mitwirken als Trompeter und Obmann für den
Bläserkreis.
Im Hinblick auf eine kontinuierliche Weiterarbeit würde ich mich freuen,
auch dem neuen Presbyterium anzugehören. |
Christoph Hirschberg
Seit 4 Jahren bin ich mit meiner Familie im Minimaxi-
Gottesdienst der Marienkirche. Ich bin 44 Jahre alt,
Soziologe und Hausmann.
Im Waldorfkindergarten
bin ich im Reparaturkreis aktiv, tanze gerne Tango Argentino und treffe mich regelmäßig in einem
Lesekreis mit anthroposophisch Interessierten.
Meine
Frau ist Pfarrerin in der Studierendengemeinde.
Nun möchte ich gerne im Presbyterium die
Gemeindearbeit so mitgestalten, dass sich die
Menschen aller Generationen gerne im Namen Jesu Christi versammeln,
durch die Marien-Kirchengemeinde die Nähe Gottes erfahren und im
Glauben wachsen können. |
Mein Name ist Markus Köhler,
im Januar werde ich 45 Jahre alt und beruflich bin ich als Lehrer für die Fächer
Evangelische Religionslehre und Latein am Niklas-
Luhmann-Gymnasium in Oerlinghausen tätig.
In unserer Gemeinde habe ich seit rund zwei Jahren
mehr und mehr Fuß gefasst, ganz besonders nochmals
im Rahmen meiner kirchlichen Trauung im September
2011.
Neben dem schönen Kirchengebäude gefällt mir an
unserer Gemeinde vor allem die Lebendigkeit, die sich für
mich nicht zuletzt in dem vielfältigen musikalischen Angebot zeigt, sowie
die verschiedenen Möglichkeiten, mit ganz unterschiedlichen Menschen
zusammenzutreffen.
Damit dies auch weiterhin möglich ist, möchte ich mich
gern in unserer Gemeinde verstärkt ehrenamtlich engagieren. Sollten Sie
mich als Presbyter wählen, so läge mir neben dem musikalischen Bereich
vor allem die Kinder- und Jungendarbeit am Herzen, für die ich mich auch
schon als Jugendlicher in meiner alten Gemeinde engagiert habe. |
Rolf Kriete,

59 Jahre alt, zwei erwachsene Söhne,
Diakon, seit 17 Jahren Leiter eines diakonischen
Altenpflegeheim in BI-Heepen.
Ich bewerbe mich erneut um einen Sitz
im Presbyterium unserer Neustädter-
Marienkirchengemeinde. Das gottesdienstliche
Leben unserer Innenstadtgemeinde, die Erhaltung
unserer bedeutsamen Marienkirche, das vielfältige
Veranstaltungsangebot in Kirche und Gemeindehaus und im Paul-Gerhardt Gemeindetreff, sowie die
Kirchenmusik sind mir besonders wichtige Anliegen. |
Mein Name ist Stephanie Mense,
ich bin 45 Jahre alt,
verheiratet und habe drei Kinder im Alter von 18, 16
und 14 Jahren.
Beruflich bin ich in der Verwaltung des
Polizeipräsidiums Bielefeld tätig.
Im Jahr 2002 bin ich in das Presbyterium der ehemaligen Paul-Gerhardt-Gemeinde berufen worden
und seit der Fusion im Mai 2005 Mitglied des Bevollmächtigtenausschusses bzw. Presbyteriums
der Neustädter Marienkirchengemeinde. Ich gehöre dem Konfi-Team an und nehme derzeit das Amt der
Finanzkirchmeisterin wahr.
Mein Schwerpunkt ist – gewachsen auch aus den früheren Aktivitäten als
Leiterin zweier Krabbelgruppen, Mitglied im Minigottesdienst-Team und
ehemalige Dienstvorgesetzte beider Kindertageseinrichtungen unserer
Gemeinde – der Bereich Kinder, Jugendliche und Familien.
Darüber hinaus
interessiere ich mich für übergemeindliche Entwicklungen in der Kirche. |
Mein Name ist Viola Obermann. 
Ich bin 66 Jahre
alt und seit 3 ½ Jahren gehöre ich nach einer
Nachberufung dem Presbyterium an. Ich arbeite in
diesem Gremium gerne mit, da ich die Bedürfnisse
der Gemeinde kenne und nach eigenen Überlegungen
mitentscheiden kann.
Mein Beruf ist Hotelfachfrau, bin aber inzwischen im
Ruhestand. Seit vielen Jahren gehöre ich mit meiner
Familie zur NMG.
Am Bach hatten wir 20 Jahre ein
Café u. Konditorei welches wir leider 1988 schließen mussten. Mit meinem
Mann zusammen arbeite ich oft und gerne in der, und für die Gemeinde,
die uns wie ein zweites Zuhause geworden ist.
Den Orgelsommer
organisieren wir in kulinarischer Hinsicht vom ersten Jahr an und auch für
andere Events tragen wir die diesbezüglich die Verantwortung. |
Elke Röver, geb. Dreyer 
*21.05.1947, aufgewachsen
in Bethel, Mittlere Reife am Friedrich-von-
Bodelschwingh Gymnasium. Buchhandelslehre
bei Phönix, danach verschiedene Stellen. Ein Jahr
U.S.A. Aufenthalt, Rückkehr nach Deutschland,
Abteilungsleiterin bei der Buchhdlg. Baedecker in
Essen, Filialleiterin und Import-Fachbuchhändlerin in
Freiburg.
Heirat 1976, 2 Kinder. Umzug nach Bielefeld
1987, da mein Mann eine Stelle am Städtischen
Krankenhaus annahm. Im Jahr 2000 verunglückte mein
Mann tödlich.
Ich bin wohnhaft im Bezirk Paul-Gerhardt, arbeite im „Treff
am Donnerstag“ mit und verteile regelmäßig Gemeindebriefe. |
Andrea Rose
Ich bin 39 Jahre alt und gebürtige Bielefelderin Nach
einjährigem Aufenthalt als Au-pair in den USA, anschließendem
Studium der Germanistik, Politikwissenschaften
und evangelischen Theologie in Münster,
diversen Praktika in Israel und Tageszeitungsvolontariat
bei
den „Westfälischen Nachrichten“ (Münster) bin ich im
Herbst 2002 wieder in meiner Heimatstadt gelandet: genauer gesagt in der
Pressestelle des Landeskirchenamtes.
Was mich am Presbyteramt reizt? Die Herausforderung, in meiner
Gemeinde in finanziell schwierigen Zeiten Verantwortung zu übernehmen
und den notwendigen Wandel weiterhin konstruktiv mitzugestalten. Denn
es gibt auch in den kommenden Jahren noch viele wortwörtliche „Groß-
Baustellen“: die neue Orgel – den Umbau des Kindergartens Neustadt-
Marien – die Zukunft unseres Gemeindehauses.
Aber auch Ideen und
Konzepte für kleinere – und größere – Projekte, die mir besonders am
Herzen liegen: ein neuer Internetauftritt, ein
neues Gesicht für den Gemeindebrief und die Stärkung des so
facettenreichen Ehrenamtes.
Ehrenamtliche sind der „Schatz unserer
Kirche“. Ohne sie wäre auch unsere Neustadt nicht das, was sie ist:
Gotteshaus und Predigtstätte, Ort der Stille und Begegnung, Kultur- und
Bildungszentrum, Treffpunkt für Jung und Alt. Kurzum: geistliche und
emotionale Heimat für die unterschiedlichsten Menschen.
Sie sehen: Pläne
und Visionen gibt es viele – schauen wir, was sich in Teamarbeit davon
gemeinsam verwirklichen lässt... |
Peter Salchow
„Wenn Steine erzählen könnten ...“ ist das
Motto meiner Führungen in unserer Neustädter
Marienkirche, bei denen ich die großen und kleinen
Besucher auf eine über 700 Jahre lange Zeitreise in
die Vergangenheit unserer Kirche mitnehme. Einen
winzig kleinen Augenblick dieser langen Geschichte
unserer Kirche und damit unserer Gemeinde habe ich
seit 2004 als Presbyter mitgestalten können.
In diesem Zeitraum habe ich meine Tatkraft –
insbesondere in den letzten vier Jahren als Baukirchmeister – zum Wohle
der Menschen in unserer Gemeinde eingebracht. Manches ist gelungen,
manches muss noch werden.
Deshalb bin ich bereit, mich als Presbyter weiterhin für das Gelingen des
gemeindlichen Lebens mit seinen vielfältigen Ausprägungen einzusetzen.
Unverändert gilt mein Engagement der Bewahrung unserer Schöpfung
und damit dem sozialen und umweltverträglichen Handel. Gleiches gilt für
das ökumenische und interreligiöse Miteinander in unserer Stadt. Dabei
möchte ich die inzwischen gewachsenen Kontakte mit Menschen in der
jüdischen Kultusgemeinde erweitern.
Abschließend: ich bin 67 Jahre alt, Diplom-Ingenieur und seit 40 Jahren
mit meiner Frau Christa verheiratet. |
Stephanie Gräfin von Westphalen
37 Jahre, gebürtige Düsseldorferin. Nach meinem
Studium an der Universität zu Köln habe ich
als Diplom-Volkswirtin über 10 Jahre in der
Personalberatung und -entwicklung gearbeitet.
Aktuell befinde ich mich in Elternzeit. Nach Stationen
in Köln, Frankfurt und (wieder) Düsseldorf hat es
meinen Mann, meine Kinder und mich vor 3 Jahren beruflich bedingt nach
Bielefeld geführt.
Meine Söhne (2 & 4 Jahre) besuchen die Kindergruppe „Wilde Mäuse“ und die Kita Paul-Gerhardt. Nachdem vor 2 Jahren der für
die Kindertagesstätte zuständige Presbyter sein Amt frühzeitig niedergelegt
hatte, bin ich kurzfristig eingesprungen und habe alle dazugehörigen
Aufgaben übernommen.
Ich würde mich freuen, die Gemeindearbeit und
im speziellen die Arbeit mit der Kindertagesstätte Paul-Gerhardt für eine
weitere Amtsperiode unterstützen zu dürfen. |