Pastor Alfred Menzel ist vom 15. April bis 15. August 2010 in Jerusalem

Im Rahmen eines theologischen Studienprojektes an der Hebräischen Universität in Jerusalem wird Pastor Menzel von Mitte April bis Mitte August in Israel sein. Dieses viermonatige Kontaktstudium soll einem vertieften Verstehen der
theologischen und religiösen Traditionen im Judentum und Christentum am Beispiel des Themas „Opfer“ dienen. Ein deutlicheres Verständnis für die Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede von Synagoge und Kirche zu gewinnen,
ist Anliegen dieser Studienzeit Pastor Menzels in Jerusalem.

Das Landeskirchenamt hat Pfarrer Menzel für diesen Zeitraum von seinen gemeindlichen Dienstpflichten entbunden. Die pastoralen Vertretungen werden durch Pastorin Silke Reinmuth und Pastor Ulrich Wolf-Barnett wahrgenommen.
Pastorin Reinmuth stellt sich der Gemeinde im Gottesdienst am Ostersonntag, 4. April 2010, um 10.00 Uhr vor.
Im Gottesdienst am Sonntag Quasimodogeniti, 11. April 2010, um 10.00 Uhr verabschiedet sich Pastor Menzel für die Zeit des Jerusalemer Kontaktstudiums von der Gemeinde.

BERICHT AUS DEM PRESBYTERIUM

Am Sonntag, dem 31. Januar 2010, konnte der „Tag der Gemeinde“ mit großer Beteiligung
gestaltet und erlebt werden. Das eigentliche Anliegen dieses Tages, das vielfältige Gruppenleben unserer Gemeinde darzustellen und die Verbundenheit der Vielen zu fördern, war mit viel Offenheit füreinander und Kreativität aufgenommen worden. Das Presbyterium dankt dem Gemeindebeirat und seinem Vorsitzenden, Herrn Hans-Martin Gräßlin, für das engagierte Planen und Zusammenwirken.

Der „Immobilienausschuss“ unseres Presbyteriums arbeitet weiter mit der Verwaltung des Kirchenkreises an Optionen für eine sinnvolle Sanierung und längerfristige Nutzung des Gemeindehauses am Papenmarkt, die darstellbar und tragfähig ist.
Es wurde ein „Förderverein Gemeindehaus am Papenmarkt“ gegründet, um Menschen unserer Gemeinde und Stadt einzubinden, denen dieses Gebäude unverzichtbar ist, und um auf diesem Wege Spenden zu Bewirtschaftung und Erhalt einzuwerben.
Also: Sollten auch Sie das Gemeindehaus am Papenmarkt für unverzichtbar halten, so werden auch Sie Mitglied des Fördervereins (Informationen im Gemeindebüro)!

Ende November hat eine gemeinsame Sitzung der Innenstadtpresbyterien – Altstadt-Nicolai, Neustadt-Marien, Reformiert – in unserem Gemeindesaal stattgefunden.
Grundsätzliches zum kirchlichen Leben, aber auch Konkretes, wie die Frage nach der Kinder- und Jugendarbeit sowie die des gemeinsamen Innenstadt-Gemeindebüros, waren die Themen. Ein nächstes Zusammenkommen ist für Anfang März vereinbart.

Das Presbyterium hat Frau Stephanie von Westphalen, die Vorsitzende des Vereins „Wilde Mäuse“ ist, in das Presbyterium berufen; sie wurde im Gottesdienst am 21. Februar 2010 in das Amt der Gemeindeleitung eingeführt. Wir freuen uns auf ein gutes Zusammenwirken im Presbyterium.
Es grüßen freundlich

Pfarrer Alfred Menzel - - - - Finanz-Kirchmeister Klaus-Peter Dreier - - - - Bau-Kirchmeister Peter Salchow

Kunst zur Passionszeit Karin Frank - Holzbildhauerin

Mit der Präsentation einer kleinen Auswahl von Holzskulpturen der österreichischen Künstlerin Karin Frank setzt die Neustädter Mariengemeinde ihre Ausstellungen zeitgenössischer Kunst im Kirchenraum fort.
Der Betrachter ist konfrontiert mit hockend grübelnden Figuren, entdeckt Schutzbedürftige und der Welt Entrückte. In Raumfragmente eingeengte, aus weltlichen Bezügen entlassene, zum Teil nackte, auf sich selbst geworfene Menschen ziehen den Blick des Vorübergehenden auf sich und wecken unser Interesse. Erkennen
wir uns selbst?

Karin Franks Holzskulpturen sind von einer rauhen, derben Sprache geprägt: Weder geglättete Oberflächen noch klassische Faltenwürfe und gefällige Farbigkeit, sondern sichtbare Sägespuren, offenporiges Material und vereinfachte Formen verleihen diesen Menschenskulpturen ihren eigenen, kraftvollen Ausdruck von Schmerz und Grenzerfahrung. Ein Gekreuzigter, umgeben von gelben Bändern, scheint seinen irdischen Qualen bereits entrückt zu sein. Eine Andere kauert, schicksalergeben und gesenkten Hauptes, auf einen Sitzblock gepresst. Diese und weitere Skulpturen von Karin Frank sind in der Neustädter Marienkirche mit Beginn der Passionszeit vom 21.2. bis zum 2.4. (Karfreitag) zu sehen.

Die Ausstellung wird mit dem Gottesdienst am Sonntag Invocavit, 21. Februar, eröffnet und kann zu den bekannten Öffnungszeiten der Kirche besucht werden. Unser besonderer Dank gilt der Künstlerin sowie der Bielefelder Galerie Baal unter der Leitung von Herrn Bernd Schlipköther, der die Werke Karin Franks zur Verfügung stellt.
Presbyter für bildende Kunst Klaus-Hermann Ewering

450. Todesjahrr von Philipp Melanchthon
Einladungen zu Vortrag und Lesung

Aus Anlass des 450. Todesjahres von Philipp Melanchthon hält Pastor Menzel einen Vortrag unter dem Titel „Philipp
Melanchthons Kirchenbild in seinem Schreiben an die Ravensberger Pastoren von 1554 – ein kritischer Entwurf
von heutiger Aussage“ am Mittwoch, 17. März 2010, um 19.30 Uhr in der Süsterkirche. Dieser Vortrag steht im Rahmen einer Veranstaltungsreihe der Reformierten Gemeinde zum Wirken des Wittenberger Reformators.

TAG DER GEMEINDE

Ein Schiff das sich Gemeinde nennt ...
Nachlese zum „Tag der Gemeinde“

Am 31.Januar, die Schneedecke war über Nacht noch dicker geworden, herrschte bereits vor neun Uhr ein reges Treiben auf dem Kirchplatz: Die Küsterin hatte die Türen geöffnet und begann ihren Dienst, der Küsterassistent kämpfte gegen die Schneemassen, die unzähligen Helferinnen und Helfer bevölkerten Küche, Foyer, Saal und all die anderen Räume. Die Bläser ordneten die Noten und die Töne, die Kinder probten in der Kirche und die Pfadfinder richteten die Kothe gemütlich her. Jede und jeder war an seinem Platz und traf Vorbereitungen.

Nach dem zweiten Geläut feierten mehr Besucher als erwartet einen lebendigen und symbolträchtigen Gottesdienst in unserer Neustädter Marienkirche. Wir hörten aus dem Lukas-Evangelium die Verse 22 – 25 des 8. Kapitels und deren Auslegung. Nach dem Lied „Ein Schiff, dass sich Gemeinde nennt“ hörten wir treffende Gedanken zu den einzelnen Strophen. Zum abschließenden Segen ging die Gemeinde „an die Seile“ und war so auch sichtbar verbunden.
Fröhlich stapften die Gottesdienstbesucher durch den Schnee in das Gemeindehaus und genossen heißen Kaffee und Kuchen, bewährte Erbsensuppe und leckere Desserts.

Ein buntes Programm, auch zum Mitmachen, sorgte für Unterhaltung und ließ die Zeit schnell vergehen. Im Untergeschoss des Gemeindehauses präsentierten sich alle Gruppen unserer
Gemeinde, unsere Kindereinrichtungen und die Senioreneinrichtungen.
Draußen in dem warmen Zelt der Pfadfinder gab es Chai und Stockbrot.Und überall waren zufriedene und glückliche, zum Teil auch phantasievoll geschminkte Gesichter zu sehen.
Eine kurze Andacht beschloss den wunderschönen und bunten Tag, den jemand als „Wintermärchen“ empfunden hatte. Er war sicher nicht alleine.

Peter Salchow

 
Abendgedanken im Jahre 2010

Die Gottesdienstreihe "Abendgedanken",
jeweils um 18.00 Uhr an jedem zweiten Sonntag eines Monats , wird wiederaufgenommen.

Unter dem Leitwort "Gespräch meines Herzens" wird eingeladen am:


14. März in die Süsterkirche
  9. Mai in die Neustädter Marienkirche
13. Juni in die Süsterkirche
12. September in die Neustädter Marienkirche
10. Oktober in die Süsterkirche